Botnang muss erreichbar bleiben

SPD-Konzepte für einen besseren öffentlichen Nahverkehr

Jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Botnang kennt das: unter der Woche, aber nur außerhalb der Ferien, und auch nur tagsüber sind wir ganz gut an das Verkehrsnetz angeschlossen.

Sobald es dunkel oder Samstag wird in Botnang sieht es nicht mehr ganz so gut aus:

  • Keine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof mit langen Umsteigezeiten am Vogelsang.
  • Kein Bus mehr an die Universität, um von dort weiter in Richtung Böblingen oder Flughafen zu kommen.
  • Generell keine direkte Verbindung in der Stuttgarter Norden und auf den Botnang Sattel.
  • Keine Fahrradbeförderung während der Sperrzeiten, nicht einmal durch den Tunnel, was für Fahrradpendler eine große Erleichterung wäre.

Mit dem weiteren Baufortschritt von Stuttgart 21 (unabhängig davon wie es mit dem Projekt weitergeht) wird das noch schlechter werden:

Mittelfristig enden die Züge der Gäubahn erst einmal in Vaihingen, und als Botnanger/in muss man dann umständlich mit S- und U-Bahn weiterfahren.

Falls S21 wie angedacht fertiggestellt wird, ist der Hauptbahnhof immer noch nicht besser für uns erreichbar.

Wird die Gäubahntrasse (sinnvollerweise) mit einer S-Bahn erschlossen, sind die Bahnhöfe zwar nah an Botnang, aber von dort nicht öffentlich erreichbar.

 

Die Botnanger SPD fordert daher zeitlich abgestuft deutliche Verbesserungen des Nahverkehrs.

 

Kurzfristig bis 2020

  • Direkte UBahnverbindung an den Hauptbahnhof auch nachts, oder deutlich verbesserte Umsteigezeiten
  • Ganztägige Weiterführung der Linie 91 mindestens bis zur Universität, auch am Wochenende
  • Direkte Busverbindung an den Killesberg mit Übergangsmöglichkeiten zu den anderen Linien.
  • Fahrradbeförderung auch während der Sperrzeiten mindestens zwischen Lindpaintner Straße und Herderplatz

Mittelfristig bis zur Fertigstellung von S-21

  • Busverbindung an den Vaihinger Bahnhof zum temporären Gäubahnhalt über Universität

Langfristig bei Fertigstellung von S-21

  • Direkte UBahnverbindung an den Hauptbahnhof auch nachts
  • Anbindung des Gäubahnhalts am Botnang Sattel an Botnang entweder durch Busverbindung KillesbergGäubahn-Botnang oder mit komfortabler Umsteigemöglichkeit an den Herderplatz, z.B. mit einem Schrägaufzug.

 

Neben diesen Projekten hakt es auch an anderer Stelle, wenn es um öffentliche Verkehrsmittel in Botnang geht:

 

Gefahr für Fußgänger durch die Vorrangschaltung der Linie 91

Durch die Vorrangschaltung für die Busse der Linie 91 bleibt die Ampel (Beispiel Laihle) einige Zeit vor der Busankunft rot für Fußgänger, um den Bus bevorzugt durchzulassen.

Das führt aber dazu, dass man als Busfahrgast, wenn man auf der falschen Straßenseite steht, weiß, die Fußgängerampel wird erst grün, wenn der Bus an der Haltestelle steht. Damit verpasst man ihn normalerweise. Dies führt v.a. wenn vielen Schüler unterwegs sind zu riskanten Straßenüberquerungen bei Rot. Die Kreisverkehrslösung wäre hier viel besser.  

 

Völlig nutzlose Leihradsystem

Die neuen Leihräder von Regiorad werden kaum genutzt. Das liegt nicht nur am nicht fahrradfreundlichen Winterwetter, sondern am System:

Die Räder müssen an einer Station entliehen werden, und müssen auch wieder an einer Station zurückgegeben werden. In Botnang gibt es nur 2 Stationen: an der Endhaltestelle und an der Franz Schubert Schule.

Das Konzept, mit dem Fahrrad in die höheren Ortsgebiete zu fahren, dort etwas zu erledigen, und das Fahrrad zwischendrin zurückzugeben funktioniert nicht. Man muss das Fahrrad in einem solchen Fall solange bezahlen, bis man wieder an die Station kommt. Das machen nur die wenigsten. Genauso unmöglich ist, mit dem Fahrrad von oben (z.B. Kirchhalde oder Himmerreich) zur Stadtbahn zu fahren, denn man findet die Räder ja nur an einer Station im Tal. Wir fordern hier die Einrichtung von weiteren Rückgabestationen im gesamten Ortsgebiet oder die Umstellung zu einem Free-Flow System. Ein Leihradsystem mit dem man von der Endhaltestelle zu Franz Schubert Schule fahren kann ist sinnlos.

Alles in allem stellen wir fest: dadurch, dass die Innenstadt immer verkehrsberuhigter wird, und die ÖPNV Mittel dort ausgebaut werden, leiden die Vororte wie Botnang. Hier nimmt der Verkehr durch Parker aus anderen Städten zu, und die Anbindung ist schlecht. Das muss sich ändern.

 

Listenplatz 27:
Dr. Mark Bachofer

Dr. Mark Bachofer (Foto)Ich habe Freude daran, mich in und für die Gemeinschaft einzusetzen. Ich engagiere mich in Vereinen, in der Kommunalpolitik und überall da, wo ich mit anderen zusammen etwas erreichen will. Seit 10 Jahren bin ich im Bezirksbeirat Botnang aktiv und bin somit eines der Zahnrädchen, die Stuttgart mitbewegen.  

Listenplatz 53:
Markus Haas

Durch meine berufliche Beschäftigung mit dem Gesundheitswesen und dem Bildungssystem sehe ich viele Fehlanreize und Ungerechtigkeiten. Ich möchte im Gemeinderat dafür sorgen, dass lebenslange Bildung nicht vom Einkommen abhängig ist, und das Gesundheitswesen sozial organisiert wird. Im Kommunalen Bereich durch die sinnvolle Gestaltung der städtischen Einrichtungen, in der Bundespolitik durch die Einführung der Bürgerversicherung.

Ihr direkter Link zum Gremium

Ihr direkter Draht zum Bezirksbeirat Botnang:
Ist Ihnen ein Missstand in Botnang aufgefallen, oder haben Sie Verbesserungsvorschläge zum Allgemeinwesen und zur Politik? Gerne können Sie direkt mit unserem Bezirksbeirat in Verbindung treten:

bezirksbeirat@spd-botnang.de

Ihre SPD-Bezirksbeiräte in Botnang

Dr. Mark Bachofer, Norbert Latuske,
Helga Urban und Wolfgang Mayer-Ernst

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