Einsatz gegen den Verkehrsinfarkt in Botnang

Wer an den motorisierten Verkehr in Botnang denkt, dem fallen eine ganze Reihe Situationen ein, die dringend verbesserungswürdig sind. Das betrifft v.a. den Durchgangs- bzw. Schleichwegverkehr durch die Vaihinger-Land- und Hummelbergstraße, die Situation im Ortskern etwa in Franz-Schubert- und Alter-Stuttgarter-Straße und auch den Schleichwegverkehr durch Obere Kirchhalde und Verdistraße. Genauso muss man aber auch kritisch über die Parksituation (bzw. das Park+Ride-Verhalten) entlang der Stadtbahnlinie nachdenken. Hier waren sich im Botnanger Bezirksbeirat glücklicherweise alle Fraktionen einig, dass dieses Thema angegangen werden muss und der aktuelle Stand ist, dass Verwaltung und Bezirksbeirat gespannt auf ein Verkehrsgutachten warten, das von einer externen Agentur erstellt wird, welches die Situation in Botnang analysiert und zielgerichtete Maßnahmen vorschlägt, die für die Botnanger Bevölkerung Entlastung bringen sollen.

Dass eine solche Analyse und Lösungsvorschläge von einer „neutralen Instanz“ gemacht wird, die möglichst objektiv an das Thema herangeht, ist sicher eine gute Sache. Denn dass eine Entlastung der Anwohner beim Durchgangsverkehr in den Wohnstraßen her muss, ist klar. Aber welche Maßnahmen hierzu wirklich zielführend sind und nicht an anderer Stelle neue Probleme heraufbeschwören – darüber wurde in Botnang schon seit vielen Jahren erfolglos diskutiert. Denn sowohl Einbahnstraßenregelungen als auch Regelungen, die nur Anwohner zur Durchfahrt berechtigen, verlagern ja nur das Problem in andere Straßen. Und wenn man mit den Leuten diskutiert, wird einem schnell klar, dass Einschränkungen natürlich immer nur für die „auswärtigen Durchfahrer“ gelten sollen – aber nicht für die Botnangerinnen und Botnanger. Ein Lösungsansatz, der so sicherlich nicht durchsetzbar sein wird.

Insofern kann man das Ergebnis der beauftragten Studie wirklich nur mit großer Spannung erwarten. Ein kleiner Baustein wird dabei sicherlich sein, dass im Ortskern im Rahmen des Sanierungsgebietes schon jetzt gute Ideen im Raum stehen, die vermutlich auch schnell realisiert werden können. Der „große Wurf“ muss aber von den Verkehrsexperten angestoßen werden – und dann sollten alle im Bezirksbeirat Botnang und im Stuttgarter Gemeinderat sich voll dafür einsetzen, dass solche Lösungen auch eine schnelle Umsetzung finden. Natürlich auch verbunden mit den dafür gegebenenfalls notwendigen Investitionen. Wir als SPD werden jedenfalls alle vernünftigen Vorschläge mit ganzer Kraft unterstützen, um hier in Botnang eine bessere Zukunftssituation herbeizuführen.

Was den Parkplatzverkehr entlang der Stadtbahnlinie betrifft, so sind auch hier Lösungen nicht unbedingt einfach zu finden. Es ist natürlich sehr zu begrüßen, dass immer mehr Menschen auf die Stadtbahn und den Bus umsteigen. Begünstigt durch die von der SPD vorangetriebene Tarifreform der VVS ist das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in Stuttgart endlich auch finanziell deutlich attraktiver geworden – und entsprechend viele Menschen nutzen daher auch die Stadtbahn und den Bus. Und dafür, dass auch die U9 nicht nur im Berufsverkehr nach Botnang fährt, dass der Bus 91 sein Angebot ausbaut und dass eine Busverbindung, die den Anschluss an den Killesberg herstellt, geschaffen wird, wollen wir uns auch weiterhin einsetzen – auch wenn die SSB mit fadenscheinigen Argumenten hier den „Bedarf“ nicht sieht. Wie aber gelöst wird, dass eben viele Menschen – von außerhalb Botnangs, aber auch Botnangerinnen und Botnanger, die entfernt der Stadtbahnlinie wohnen – mit dem Auto zur Stadtbahn kommen, entlang der Stadtbahnlinie an den Haltestellen parken und dabei teils ein erhebliches „Parkchaos“ verursachen und damit die Anwohner teils in die Verzweiflung treiben, auch hierfür muss nach geeigneten Maßnahmen gesucht werden. Ob hier Anwohnerparkausweise, das Schaffen von Park+Ride-Parkplätzen oder gar derartigen Parkhäusern/Tiefgaragen oder völlig andere Maßnahmen geschaffen werden müssen, auch hier besteht sicher großer Diskussions- und Klärungsbedarf. Klar muss sein, dass auch hier ein Konzept her muss, welches den Botnangerinnen und Botnangern Entlastung bringt und für möglichst viele Menschen eine akzeptable Lösung schafft. Auch hierfür wollen wir uns einsetzen.

 

Listenplatz 27:
Dr. Mark Bachofer

Dr. Mark Bachofer (Foto)Ich habe Freude daran, mich in und für die Gemeinschaft einzusetzen. Ich engagiere mich in Vereinen, in der Kommunalpolitik und überall da, wo ich mit anderen zusammen etwas erreichen will. Seit 10 Jahren bin ich im Bezirksbeirat Botnang aktiv und bin somit eines der Zahnrädchen, die Stuttgart mitbewegen.  

Listenplatz 53:
Markus Haas

Durch meine berufliche Beschäftigung mit dem Gesundheitswesen und dem Bildungssystem sehe ich viele Fehlanreize und Ungerechtigkeiten. Ich möchte im Gemeinderat dafür sorgen, dass lebenslange Bildung nicht vom Einkommen abhängig ist, und das Gesundheitswesen sozial organisiert wird. Im Kommunalen Bereich durch die sinnvolle Gestaltung der städtischen Einrichtungen, in der Bundespolitik durch die Einführung der Bürgerversicherung.

Ihr direkter Link zum Gremium

Ihr direkter Draht zum Bezirksbeirat Botnang:
Ist Ihnen ein Missstand in Botnang aufgefallen, oder haben Sie Verbesserungsvorschläge zum Allgemeinwesen und zur Politik? Gerne können Sie direkt mit unserem Bezirksbeirat in Verbindung treten:

bezirksbeirat@spd-botnang.de

Ihre SPD-Bezirksbeiräte in Botnang

Dr. Mark Bachofer, Norbert Latuske,
Helga Urban und Wolfgang Mayer-Ernst

Aktuelles aus der Partei

21.05.2019 14:18 Strache-Video zeigt: Rechtspopulisten sind Meister der Mauschelei
Für Carsten Schneider zeigen die Enthüllungen in Österreich nur die wahre Haltung der Rechtspopulisten zum Rechtsstaat. Auch in Deutschland habe die AfD endlich ihren eigenen Spendenskandal aufzuklären. „Statt diesen Ausverkauf des Rechtsstaates zu verurteilen, verharmlost die AfD den Vorgang. Jörg Meuthen bewertet das Verhalten des österreichischen Vize-Kanzlers als „singulären Fehltritt“ und kündigt auch für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit

21.05.2019 14:16 Katja Mast zu Altmaier/EuGH-Urteil zu Arbeitszeiten
Eine Reanimation der Stechuhr ist nicht geplant Bundeswirtschaftsminister Altmaier will das EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung. prüfen. Für Katja Mast steht fest: Was im Sinne der Arbeitnehmer ist, sollte auch gesetzlich geregelt werden – ohne Rückkehr zur Stechuhr. „Es steht natürlich auch dem Bundeswirtschaftsminister frei, Urteile zu prüfen. Dennoch gehen wir davon aus, dass gesetzlich geregelt wird, was im

13.05.2019 09:33 Wir brauchen eine Pflegebürgerversicherung
Um den steigenden Kosten in der Pflegeversicherung zu begegnen, braucht Deutschland eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung, nicht mehr finanzielles Risiko, sagt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fration. „Die wichtige Debatte über Verbesserungen für die Pflege wird immer stärker verbunden mit dem Ziel einer Pflegebürgerversicherung. Das hat die privaten Versicherer in helle Aufregung versetzt^, und prompt fordern sie mehr Kapitaldeckung.

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden